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Was ist AEO?
rocket-monkeys.com/aeo-checkliste
Stand: November 2026

AEO-Checkliste: Answer Engine Optimization in 10 Punkten

AEO steht hier für Answer Engine Optimization – nicht für den Zollstatus „Zugelassener Wirtschaftsbeteiligter“. Gemeint ist die Arbeit daran, dass Such- und Antwortmaschinen wie Google mit AI Overviews und KI-Modus, Bing mit Copilot, ChatGPT und Perplexity eure Inhalte finden, verstehen und als Quelle nennen. Google stellt klar, dass das aus Sicht der Google Suche weiterhin SEO ist. Die zehn Punkte fassen zusammen, was die Anbieter selbst dokumentieren; die ausführliche Fassung mit Erklärungen steht in unserer Blog-Checkliste zur KI-Suche. Garantien, zitiert zu werden, geben weder Google noch Bing.

  1. 1. Indexierbar sein und Snippets erlauben

    Für AI Overviews und den KI-Modus muss eine Seite laut Google indexiert und mit Snippet in der Suche anzeigbar sein; weitere technische Anforderungen gibt es nicht. nosnippet, max-snippet und data-nosnippet wirken auch dort: Wer Snippets sperrt, nimmt die Seite aus den KI-Funktionen. Prüft außerdem, ob eure Website in der Search Console für die generativen KI-Funktionen der Google Suche einbezogen ist.

  2. 2. Such-Crawler zulassen, Training getrennt entscheiden

    In der robots.txt steuert ihr Suche und Training getrennt. OAI-SearchBot bringt Seiten in die ChatGPT-Suche, Claude-SearchBot indexiert für die Suchfunktion von Claude, PerplexityBot in die Ergebnisse von Perplexity – laut Perplexity nicht ins Training von Basismodellen. GPTBot und ClaudeBot sammeln dagegen Trainingsdaten; laut OpenAI sind die Einstellungen unabhängig, ihr könnt also OAI-SearchBot erlauben und GPTBot sperren. Google-Extended betrifft nur Gemini-Training und -Grounding, nicht die Google Suche.

  3. 3. Bing und IndexNow nicht vergessen

    Copilot und die KI-Antworten von Bing beruhen laut Bing auf demselben Crawling, Index und Ranking wie die normale Suche. Meldet neue, geänderte und gelöschte URLs per IndexNow, haltet die XML-Sitemap aktuell und verlinkt wichtige Seiten intern. NOARCHIVE schließt Inhalte aus Copilot-Antworten aus, NOCACHE beschränkt Copilot auf URL, Titel und Snippet. Ab dem 1. Februar 2027 berücksichtigt Microsoft zusätzlich eigene Angaben zu Training und Grounding.

  4. 4. Die Antwort an den Anfang

    Beantwortet die Frage, für die eine Seite gedacht ist, gleich zu Beginn und spart euch lange Einleitungen – das empfiehlt Bing ausdrücklich. Ein Hauptthema pro URL, Fakten und Definitionen ausdrücklich formulieren, keine Kernaussage, die nur zwischen den Zeilen steht. Jeder Abschnitt sollte auch ohne den Rest der Seite verständlich sein.

  5. 5. Eigenes Wissen statt Massenware

    Einzigartige, nützliche Inhalte wirken laut Google langfristig wahrscheinlich stärker auf die Sichtbarkeit in der KI-Suche als jede andere Maßnahme. Wiederholt nicht, was überall steht oder ein Sprachmodell selbst erzeugen könnte. Mit KI erstellte Texte prüft ein Mensch: Viele Seiten ohne Mehrwert zu erzeugen, kann gegen Googles Richtlinie zu Scaled Content Abuse verstoßen. Seit dem 2. August 2026 gilt außerdem Art. 50 AI Act: KI-Texte, die die Öffentlichkeit über Angelegenheiten von öffentlichem Interesse informieren, sind zu kennzeichnen – außer sie wurden von Menschen geprüft und jemand trägt die redaktionelle Verantwortung.

  6. 6. Inhalte als Text, keine KI-Extradateien

    Wichtige Inhalte gehören als Text auf die Seite; Bilder und Videos ergänzen ihn. Klare Überschriften und semantisches HTML helfen Lesern und Screenreadern, perfekt sein muss der Code laut Google nicht. Texte in Häppchen zu zerlegen ist unnötig, eine ideale Seitenlänge gibt es nicht. Eine llms.txt oder andere KI-Textdateien braucht die Google Suche nicht – sie ignoriert sie.

  7. 7. Strukturierte Daten nur für Sichtbares

    Für die KI-Funktionen sind strukturierte Daten laut Google nicht erforderlich, ein spezielles KI-Markup gibt es nicht. Für Rich Results bleiben sie sinnvoll, aber nur für Inhalte, die Leser auf der Seite sehen. FAQ-Rich-Results zeigt Google seit dem 7. Mai 2026 nicht mehr an. Bing schreibt, Markup könne das Grounding unterstützen, garantiere aber keine Sichtbarkeit.

  8. 8. Marke und Fakten eindeutig benennen

    Nennt Unternehmen, Produkte, Personen und Orte überall gleich – auf der Website, in Profilen und Verzeichnissen; Bing empfiehlt genau diese klare, einheitliche Benennung. Eine Über-uns-Seite mit Eckdaten und Organization-Markup auf der Startseite oder der Über-uns-Seite hilft Google laut eigener Dokumentation, euer Unternehmen zu verstehen und von anderen zu unterscheiden.

  9. 9. Aktuell halten, ehrlich datieren

    Aktualisiert Inhalte, wenn sich Fakten ändern, entfernt Veraltetes und meldet Änderungen per IndexNow – so steht es in den Richtlinien von Bing. Zeigt ein sichtbares Datum, das zu den Angaben in euren strukturierten Daten passt. Ein neues Datum ohne wesentliche inhaltliche Änderung nennt Google als Warnsignal für Inhalte, die für Suchmaschinen statt für Menschen gemacht sind.

  10. 10. Messen statt raten

    Die Search Console zählt Auftritte in AI Overviews und im KI-Modus im Leistungsbericht unter „Web“; seit dem 31. August 2026 zeigt zusätzlich der Bericht zu generativen KI-Funktionen allen Websites, wie oft ihre URLs dort erschienen. Die Bing Webmaster Tools zeigen im Bericht AI Performance (öffentliche Vorschau seit Februar 2026), wie oft eure Inhalte in Copilot und KI-Zusammenfassungen zitiert werden. Für ChatGPT und Perplexity bleiben Stichproben mit festen Fragen, etwa mit unserem KI-Sichtbarkeits-Check.

Nächste Schritte: Geht die Liste Seite für Seite durch, beginnend mit den Seiten, zu denen Kunden die meisten Fragen stellen: Punkte 1 bis 3 betreffen die Technik, 4 bis 9 die Inhalte, Punkt 10 die Kontrolle. Die technische Basis – saubere HTML-Struktur, strukturierte Daten passend zum sichtbaren Inhalt, schnelle Seiten – entsteht beim Bau einer Website und gehört zu unserer Softwareentwicklung; Fragen zur KI-Kennzeichnung nach dem AI Act zu unserer KI-Beratung (keine Rechtsberatung). Schreibt uns an info@rocket-monkeys.com.

Wichtiger Hinweis: Diese Checkliste dient der allgemeinen Information. Sichtbarkeit in KI-Antworten lässt sich nicht garantieren, und die Hinweise zum AI Act sind keine Rechtsberatung; für eine verbindliche Einordnung wendet euch an eine anwaltliche Beratung.

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